Wirtschaft

Commerzbank Quartalsverlust von 300 Millionen Euro

Gewinnziel wackelt

Archivartikel

Frankfurt.Die Corona-Krise hat der Commerzbank den Start ins Jahr verhagelt und lässt das Gewinnziel für 2020 wackeln. Das Vorhaben, das Gesamtjahr mit einem Gewinn abzuschließen, sei angesichts weiterer Umbaukosten und dem allgemein schwierigen Umfeld „sehr ambitioniert“, schreibt der Frankfurter MDax-Konzern in seinem Zwischenbericht zum ersten Quartal. Ende März stand trotz guter Geschäfte insbesondere mit Privat- und Unternehmerkunden unter dem Strich ein Minus von 295 Millionen Euro in den Büchern, wie das Institut mitteilte. Ein Jahr zuvor hatte das Geldhaus 122 Millionen Euro Überschuss ausgewiesen.

Vor allem die Furcht vor Kreditausfällen drückte das Ergebnis: Die Bank erhöhte ihre Risikovorsorge von 78 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf 326 Millionen Euro. Im Gesamtjahr 2020 erwartet sie eine Risikovorsorge von 1,0 bis 1,4 Milliarden Euro – nach 620 Millionen Euro im vergangenen Jahr. 

Zum Thema