Wirtschaft

Fiat Chrysler Aktionäre billigen Zusammenschluss mit PSA

Grünes Licht für Fusion

Archivartikel

Paris.Weg frei für den neuen Autoriesen Stellantis: Die Aktionäre des französischen Peugeot-Herstellers PSA und die Anteilseigner von Fiat Chrysler (FCA) haben die Megafusion der beiden Konzerne gebilligt. „Wir sind bereit für diese Fusion“, sagte PSA-Konzernchef Carlos Tavares am Montag bei einer außerordentlichen Hauptversammlung. Der 62-Jährige wird auch den künftig viertgrößten Autohersteller der Welt mit rund 400 000 Beschäftigten führen. Zu PSA gehört schon seit längerem der deutsche Hersteller Opel.

Der Termin für den Zusammenschluss mit dem italienisch-amerikanischen FCA-Konzern solle sehr bald mitgeteilt werden, sagte Tavares. Bisher war davon die Rede gewesen, den Deal bis Ende März abzuschließen. Der aus Portugal stammende Topmanager sagte, dass sich zwei gesunde Unternehmen zusammenschließen. Die EU-Wettbewerbshüter hatten der Autohochzeit „unter Gleichen“ bereits im Dezember mit Auflagen zugestimmt. Der neue Verbund mit großen Standbeinen in Europa und in Nordamerika wird 14 Marken führen, darunter sind Opel, Peugeot, Citroën, Chrysler, Jeep, Alfa Romeo, Lancia, Abarth und Dodge. Die Marken sollen auch weiter Bestand haben. Fiat Chrysler und PSA setzten vor der Corona-Krise zusammen rund 8,7 Millionen Fahrzeuge pro Jahr ab. 

Zum Thema