Wirtschaft

Pharmahandel Umsatz- und Gewinnplus im ersten Quartal

Guter Start für Phoenix

Archivartikel

Mannheim.Der Mannheimer Pharmagroßhändler Phoenix ist im ersten Quartal weiter gewachsen und hat mehr verdient. Dazu trug vor allem die Region Osteuropa bei. In Rumänien hatte Phoenix 2018 den Pharmagroßhändler Farmexim und die landesweite Apothekenkette Help Net übernommen.

„Mit Blick auf das gesamte Geschäftsjahr planen wir, unsere Position in den europäischen Märkten weiter auszubauen“, sagte Phoenix-Vorstandschef Oliver Windholz laut Mitteilung. Durch Wachstum aus eigener Kraft und gezielte Zukäufe wie jüngst in Rumänien gehe man von einer „Entwicklung oberhalb der europäischen Pharmamärkte“ aus. Phoenix, Teil der Merckle Unternehmensgruppe, gehört mit fast 800 Beschäftigten zu den größten Arbeitgebern Mannheims.

Wie das Unternehmen mitteilte, stieg die Gesamtleistung in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres um rund vier Prozent auf 8,3 Milliarden Euro. Dieser Wert setzt sich aus Umsatzerlösen und Warenumschlag gegen Dienstleistungsgebühr zusammen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) legte um 24 Prozent auf 73,3 Millionen Euro zu. Phoenix wolle in den kommenden Monaten digitale Angebote ausbauen, hieß es weiter.