Wirtschaft

Konsumgüter Industrie- und Haarpflegegeschäft schwächeln

Henkel senkt Prognose

Düsseldorf.Der Konsumgüterkonzern Henkel wird für das laufende Geschäftsjahr pessimistischer. Das Unternehmen erwarte keine Belebung der industriellen Nachfrage mehr, teilte Henkel am Dienstag in Düsseldorf bei der Vorlage der Zahlen zum zweiten Quartal mit. Zudem entwickele sich das Geschäft mit Haar- und Hautpflege enttäuschend.

Die konjunktursensible Klebstoffsparte leidet derzeit unter der Schwäche in der Automobilindustrie. Das Geschäft mit Haut- und Haarpflege mit Marken wie Schwarzkopf ist besonders in Europa hohem Konkurrenzdruck ausgesetzt. Höhere Kosten für Marketing und Vertrieb nagen am Gewinn.

Henkel erwartet nun für 2019 ein Umsatzwachstum aus eigener Kraft von im günstigsten Fall zwei Prozent. Dabei sind Währungsschwankungen sowie Zu- und Verkäufe herausgerechnet. Im schlechtesten Fall dürfte die Entwicklung stagnieren. Der Konzern war zuvor von einem Plus von zwei bis vier Prozent ausgegangen. Die Prognose für die bereinigte Umsatzrendite bekräftigte Henkel. Im zweiten Quartal stagnierte der Umsatz bei 5,1 Milliarden Euro, das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) sank von 926 Millionen auf 846 Millionen Euro.

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