Wirtschaft

Iran Maschinenbauer beendet Geschäft wegen US-Sanktionen

Herrenknecht verzichtet

Schwanau.Vor dem Hintergrund der US-Sanktionen gegen den Iran macht der Tunnelbohrmaschinen-Hersteller Herrenknecht künftig keine Geschäfte mehr mit dem Iran. „Wir verzichten auf ein Geschäft mit einem Auftragsvolumen von rund 20 Millionen Euro“, sagte Unternehmenschef Martin Herrenknecht der „Wirtschaftswoche“. Herrenknecht sollte nach Angaben eines Sprechers eine Vortriebsmaschine für den Bau eines großen Autotunnels liefern. Der Vertrag habe bereits „unterschriftsreif vorgelegen“, sagte der Unternehmenschef.

Seit Dienstag sind US-Sanktionen gegen den Iran wieder in Kraft. Trump hatte andere Staaten davor gewarnt, mit dem Land Handel zu treiben. Hätte der Tunnelbohrmaschinenbauer das Geschäft getätigt, hätte er sich der Darstellung des Firmenchefs zufolge der Gefahr ausgesetzt, auf einer schwarzen Liste zu landen. „Wir halten uns an die politischen Rahmenbedingungen“, sagte Herrenknecht. dpa