Wirtschaft

Porzellan Unternehmen dämmt Verluste deutlich ein

Hoffnung bei Meissen

Meißen.Die Staatliche Porzellan-Manufaktur Meissen hat im Vorjahr erneut Verluste in Millionenhöhe verbucht. Das Geschäftsjahr 2017 habe man mit einem Fehlbetrag von 5,2 Millionen Euro bei einem Umsatz von knapp 36,5 Millionen Euro abgeschlossen, teilte das Unternehmen gestern mit. Allerdings fielen die Verluste damit deutlich geringer aus als im Jahr zuvor. 2016 hatte die Manufaktur noch ein Minus von 17,4 Millionen Euro verbucht.

Nach dem gescheiterten Umbau zum Luxuskonzern hat die Manufaktur umgesteuert und will sich wieder auf ihre Kernkompetenz Porzellan konzentrieren. Das Ziel: bis 2021 wieder schwarze Zahlen schreiben. Dafür sollen das Unternehmen internationaler aufgestellt, die Fertigung effizienter und die Produkte innovativer werden, so eine Sprecherin. Bis 2022 sollen rund 28 Millionen Euro vor allem in die Produktion und Gebäude investiert werden. Der Freistaat Sachsen ist alleiniger Gesellschafter der gut 300 Jahre alten Porzellan-Manufaktur. dpa