Wirtschaft

Digitale Landwirtschaft Neue Professur an TU Kaiserslautern

John Deere und BASF geben Geld

Archivartikel

Kaiserslautern/Mannheim.Angesichts der wachsenden Bedeutung von digitaler Technik und Künstlicher Intelligenz in der Landwirtschaft bekommt die TU Kaiserslautern eine Professur für Digital Farming. Finanziert wird sie unter anderem von Unternehmen aus der Metropolregion Rhein-Neckar. Die Bewerbungsfrist laufe bis 6. Januar, teilte die Technische Universität am Montag mit. Wann genau die Professur besetzt werde, sei noch nicht klar. Eingerichtet wird sie in Kooperation mit dem ebenfalls in Kaiserslautern sitzenden Fraunhofer Institut für Experimentelles Software Engineering. Unter Digital oder auch Smart Farming wird grob gesagt eine moderne Landwirtschaft mit moderner Informations- und Kommunikationstechnologie verstanden.

Auch Aldi Süd im Förderverein

„Digital Farming ist die Zukunft“, teilte der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister Volker Wissing (FDP) in Mainz mit. Er freue sich, dass mit dem Förderverein Digital Farming auch ein Unternehmenskonsortium die neue Professur unterstütze. Zu den Mitgliedern des Fördervereins zählen unter anderem die Unternehmensgruppe Aldi Süd, BASF und der Landmaschinen-Hersteller John Deere. Wissenschaftsminister Konrad Wolf (SPD) sagte, mit der Digitalisierung könne es gelingen, Erträge in der Landwirtschaft zu optimieren, Ressourcen zu schonen und Landwirte zu entlasten. Die Professur ergänze die enge Zusammenarbeit der TU unter anderem mit dem Deutschen Forschungsinstitut für Künstliche Intelligenz (DFKI).