Wirtschaft

Hauptversammlung Aktionäre fordern Taten

KSB unter Zugzwang

Archivartikel

Frankenthal.Der Frankenthaler Pumpen- und Armaturenspezialist KSB hat seine Aktionäre auf unruhige Zeiten vorbereitet. Angesichts der schwachen Ergebnisentwicklung stelle man alles auf den Prüfstand, sagte Stephan Timmermann, Sprecher der Geschäftsleitung, am Mittwoch bei der Hauptversammlung. Noch bis Jahresende laufe eine Marktanalyse, danach gehe es an die Umsetzung.

Andreas Schmidt von der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK) meldete allerdings leichte Zweifel an den Plänen des Vorstands an. „Ich sehe hier ein vielschichtiges Bild mit vielen Fragezeichen“, sagte er. Zwar seien Veränderungen tatsächlich überfällig, so Schmidt. Aber die Flexibilität und Kundennähe, die Timmermann für die Zukunft propagiere, müsse für einen Marktführer wie KSB doch eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein. „Lassen Sie diesen Schlagworten auch Taten folgen“, mahnte er.

Die aktuell schwache Ergebnisentwicklung bekommen die Aktionäre auch bei der Dividende zu spüren, die sich für das abgelaufene Jahr auf drei Euro je Stammaktie halbiert hat.