Wirtschaft

Emissionen: 2 BASF berechnet CO-Fußabdruck ihrer Produkte

Kunden sehen Klimabilanz

Archivartikel

Ludwigshafen.Die BASF will ihren Kunden zukünftig Informationen über die gesamtem CO2-Emissionen für alle ihre Produkte zur Verfügung stellen. Mit einer selbst entwickelten digitalen Lösung ist das Chemie-Unternehmen künftig in der Lage, weltweit sogenannte CO2-Fußabdrücke („Product Carbon Footpring“, kurz PCF) für ihre rund 45 000 Verkaufsprodukte zu berechnen. Wie es am Dienstag hieß, wird in den nächsten Monaten mit ausgewählten Produkt- und Kundensegmenten gestartet. Bis Ende 2021 sollen PCF-Daten für das gesamte Portfolio verfügbar sein.

„Mit der Berechnung des CO2-Fußabdrucks schaffen wir für unsere Kunden eine deutlich höhere Transparenz über die spezifischen Emissionen für jedes BASF-Produkt“, sagt der Vorstandsvorsitzende Martin Brudermüller. Damit könnten Pläne entwickelt werden, „um die CO2-Emissionen entlang der Wertschöpfungskette bis zum finalen Verbraucherprodukt zu reduzieren.“

Laut Christoph Jäkel, dem Leiter Produktnachhaltigkeit, unterstütze die BASF ihre Kunden nun mit verlässlichen Daten bei der Erreichung ihrer Klimaziele. Es gehe darum, die Stellschrauben zu identifizieren, mit denen der Ausstoß von Treibhausgasen vermieden werden könne. Die BASF hat sich zum Ziel gesetzt, die Emissionen bei der Herstellung ihrer Produkte bis 2030 trotz weiteren Wachstums konstant zu halten. dir

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