Wirtschaft

Kurzarbeit auch bei Rhein-Neckar Air gestartet

Wegen der Corona-Krise sind die Piloten und Flugbegleiter der Mannheimer Fluglinie Rhein-Neckar Air bereits in Kurzarbeit. Man habe bereits einen Antrag auf Soforthilfe vom Staat gestellt.

Wegen der Corona-Krise sind die Piloten und Flugbegleiter der Mannheimer Fluglinie Rhein-Neckar Air bereits in Kurzarbeit. Das teilte der Geschäftsführer der Airline, Dirk Eggert, am Donnerstag auf Anfrage dieser Redaktion mit. "Natürlich sind wir und die Beschäftigten alles andere als begeistert", sagte Eggert. "Aber die Mitarbeiter haben Verständnis."

Mannheim.Weil der Betrieb weniger als 50 Mitarbeiter hat, habe man bereits einen Antrag auf Soforthilfe vom Staat gestellt. Für Soloselbstständige und Kleinunternehmen mit bis zu 50 Mitarbeitern stellt die Regierung in Baden-Württemberg bis zu 30 000 Euro pro Unternehmen bereit, je nach Anzahl der Mitarbeiter gestaffelt. Allerdings werde das kaum reichen, um den Betrieb weiterführen zu können. "Flugzeuge sind sehr teuer in der Versicherung und der Wartung", so Eggert. "Wir haben aber potente Gesellschafter, die bereit sind, diese Last mitzutragen."

Am Mannheimer Flughafen sei die Kurzarbeit noch nicht gestartet, erklärte Eggert, der zusammen mit Reinhard Becker für den City Airport verantwortlich ist.