Wirtschaft

Corona Streit um 20 Prozent weniger Gehalt für Flugbegleiter

Lufthansa will sparen

Archivartikel

Frankfurt.Die Lufthansa verlangt in der Corona-Krise von ihren Beschäftigten erhebliche Sanierungsbeiträge. Demnach sollen die Einkünfte der Flugbegleiter mindestens um 20 Prozent sinken, bestätigte der Geschäftsführer der Kabinengewerkschaft Ufo, Nicoley Baublies. Zuerst hatte „Der Spiegel“berichtet. Die Gespräche dauerten an, erklärten beide Seiten. Laut „Spiegel“ hat das Unternehmen rund ein Dutzend Maßnahmen zur Kostensenkung benannt. Etwa sollen Zulagen und Gewinnbeteiligung für 2019 gestrichen werden, die rund 22 000 Beschäftigten sollen auf Urlaubsgeld verzichten und ein niedrigeres Grundgehalt beziehen. Im Gegenzug wolle man auf betriebsbedingte Kündigungen verzichten.

Durch die Corona-Krise ist der DAX-Konzern gebeutelt. Die Bundesregierung streitet momentan über die Intensität des politischen Einflusses auf das Unternehmen bei möglichen Staatshilfen in Höhe von 9 Milliarden Euro.

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