Wirtschaft

Daimler Bei Führungskräften sollen 1100 Stellen wegfallen

Managerjobs in Gefahr

Stuttgart/Mannheim.Daimler-Chef Ola Källenius setzt mit seinem Sparprogramm bei den Führungskräften des Autobauers an. Laut Betriebsrat sollen weltweit 1100 Stellen auf verschiedenen Management-Ebenen wegfallen. In Deutschland wäre es etwa jede zehnte, wie Gesamtbetriebsratschef Michael Brecht am Freitag in einem Info-Brief an die Mitarbeiter schrieb, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Källenius will erst kommende Woche einen Einblick in seine Strategie für die nächsten Jahre geben. Inwieweit die Streichung von Stellen auf verschiedenen Management-Ebenen auch das Mannheimer Werk trifft, ließ der Konzern am Freitag auf Anfrage offen. Eine Sprecherin verwies auf Källenius’ Stellungnahme kommende Woche.

Der Daimler-Chef habe Anfang der Woche bei einer internen Führungskräfteveranstaltung erstmals eine konkrete Zahl zu seinen Sparplänen genannt – nämlich die der zu streichenden Managerjobs, schrieb Brecht an die Mitarbeiter. „Wir sehen als Gesamtbetriebsrat durchaus die finanziell schwierige Situation sowie die Notwendigkeit von umsichtigen Maßnahmen, aber: Ihr dürft nicht für juristische Streitigkeiten oder Qualitätsprobleme von Zulieferern zur Kasse gebeten werden!“, heißt es in dem Brief. dpa/sho

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