Wirtschaft

Mannheim: Modehaus stellt Insolvenzantrag

Mannheim.Die Mannheimer New in Moden AG, bekannt unter ihrerem früheren Firmennamen, Trendfabrik, hat im Oktober 2018 einen Insolvenzantrag gestellt. Das teilte am Donnerstag der vorläufige Insolvenzverwalter, Rechtsanwalt Till Stolzenberg, mit, der seitdem den Geschäftsbetrieb fortführt. Das Unternehmen habe zuletzt stark unter der Online-Konkurrenz gelitten. 

Die Inhaberfamilie habe bereits vor dem Insolvenzantrag versucht, das Unternehmen zu sanieren: Sie schloss Filialen in Grünstadt und Weiterstadt und verkaufte das Stammhaus in Brühl an einen Investor. Die Brühler Filiale sei entsprechend nicht von der Insolvenz betroffen. Gleiches gelte für das Geschäft in Kaiserslautern, das zwar „Trendfabrik“ heißt, aber bereits seit 1989 von einem anderen Unternehmen betrieben wird. 

„Trotz der Insolvenz geht der Verkauf in den Filialen in Mannheim-Käfertal und Bruchsal zunächst normal weiter“, teilt Insolvenzverwalter Stolzenberg weiter mit. Der Onlineshop, der schon vor dem Insolvenzantrag abgeschaltet worden war, bleibe hingegen bis auf Weiteres geschlossen. „Ein großer Teil des Personals hat das Unternehmen noch vor dem Insolvenzantrag verlassen, darunter auch nahezu das gesamte Team des Online-Shops.“ Die verbliebenen etwa 50 Arbeitnehmer hofften auf eine Sanierung.

Es gebe Gespräche mit Konkurrenten, die als Übernehmer der Filialen in Betracht kommen. Man spüre jedoch deutlich, dass sich die Branche derzeit in einem Abwärtstrend befinde.  Bis zum 30. November soll der Verkauf in den Filialen auf jeden Fall weiter gehen. 

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