Wirtschaft

Export Handelskonflikte sorgen im ersten Halbjahr für Einbußen

Maschinenbau gebremst

Archivartikel

Frankfurt.Internationale Handelskonflikte und die Unwägbarkeiten des Brexits bremsen das Exportgeschäft der deutschen Maschinenbauer. In den ersten sechs Monaten sanken die Auslieferungen von Maschinen „Made in Germany“ nominal (einschließlich Preiserhöhung) um 0,9 Prozent auf 89,2 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, wie der Branchenverband VDMA in Frankfurt unter Berufung auf Daten des Statistischen Bundesamtes mitteilte. Damit habe sich die Exportdynamik deutlich verlangsamt. Allein im zweiten Quartal habe es ein Minus von 1,8 Prozent gegeben.

„Die Unsicherheit, die insbesondere durch den Handelskonflikt zwischen den USA und China ausgelöst wird sowie die fehlende Aussicht auf eine Einigung im Brexit-Streit schaden unserer exportorientierten Branche“, sagte VDMA-Chefvolkswirt Ralph Wiechers.

Die Exporte nach China legten den Angaben zufolge im ersten Halbjahr um lediglich 0,6 Prozent auf 9,72 Milliarden Euro zu. Die Entwicklung sei wenig überraschend, „denn die Industrieproduktion wächst so langsam wie zuletzt 2002“, erläutert Wiechers. Das Land ist nach den USA der zweitwichtigste Einzelmarkt.

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