Wirtschaft

Automobil EU hat Bedenken bei Fiat Chrysler und PSA

Mega-Fusion ausgebremst

Archivartikel

Brüssel/Paris.Die Megafusion des Autobauers Fiat Chrysler (FCA) mit der Opel-Mutter PSA ist vorerst ausgebremst: Die EU-Kommission hat Bedenken und leitete deshalb am Mittwoch eine vertiefte Prüfung ein, die sich bis 22. Oktober hinziehen könnte. Die Wettbewerbshüter befürchten, der Zusammenschluss der beiden Hersteller könnte den Wettbewerb auf dem Markt für Lieferwagen einschränken. Die EU-Behörde wacht über den freien Wettbewerb in Europa.

Der Peugeot-Hersteller PSA und FCA hatten ihre Fusion im Dezember beschlossen. Damit soll der viertgrößte Autohersteller der Welt entstehen. Der neue Konzern hätte aber auch im Segment der Lieferwagen bis 3,5 Tonnen in vielen Ländern hohe Marktanteile, erklärte die EU-Kommission. Anders als auf dem Automarkt gebe es weniger Anbieter und hohe Zugangshürden für Konkurrenten. FCA mit italienisch-amerikanischen Wurzeln und der französische PSA-Konzern erklärten, dass sie daran festhalten, die Fusion bis spätestens Ende März kommenden Jahres abzuschließen. 

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