Wirtschaft

Agrar Baywa-Vertragsbauern müssen Anbau umstellen

Mehr Äpfel für Asien

München/Frankfurt.Die stetig wachsende Bedeutung Chinas für die Weltwirtschaft wird sich in den kommenden Jahren auch auf Deutschlands Apfelbauern auswirken. Die Münchner Baywa - größter deutscher Agrarhandelskonzern - will die Apfelproduktion ihrer Vertragsbauern in den kommenden Jahren auf die in Ostasien beliebten teureren Sorten umstellen. "Die Musik spielt in Asien", sagte Vorstandschef Klaus Josef Lutz. "China ist der am schnellsten wachsende Markt für das Apfelgeschäft." Die Baywa baut ihre Äpfel in Deutschland, Neuseeland und den USA an. Hinter den Plänen steht die Sorge, dass sich mit den üblichen Sorten künftig weniger Geld verdienen lassen wird. Experten erwarten einen Anstieg der weltweiten Apfelernte von derzeit 85 auf 100 Millionen Tonnen im Jahr. dpa