Wirtschaft

Elektro Münchner Konzern legt Bereiche zusammen

Neue Struktur bei Siemens

Archivartikel

München.Siemens wird zum wiederholten Mal umgebaut. Der Aufsichtsrat segnete gestern in München eine Neuorganisation des Münchner Elektrokonzerns ab. Aus bisher fünf Unternehmensbereichen sollen drei werden, die weitgehend autonom agieren sollen. Siemens will durch das „Vision 2020+“ genannte Programm profitabler werden und schneller wachsen. Ziel ist es laut Mitteilung, „mittelfristig die jährliche Wachstumsrate des Umsatzes und die Gewinnmarge des industriellen Geschäfts um jeweils zwei Prozentpunkte“ zu steigern.

Die fünf Sparten digitale Fabrik, Kraftwerke, Energiemanagement, Gebäudetechnologie und Antriebe würden in drei „operating companies“ aufgehen. Ein sechster Bereich – die Medizintechnik – war erst im Frühjahr ausgegliedert und als Healthineers separat an die Börse gebracht worden. Die Umorganisation soll zum neuen Geschäftsjahr am 1. Oktober beginnen und 2019 abgeschlossen werden.

Auch die konzerninternen Dienstleistungen fusionieren: Die Finanzabteilung wird mit den Geschäftsdienstleistungen und der Immobilienabteilung zusammengelegt. Die Konzernzentrale soll „deutlich schlanker“ werden, Aufgaben und Mitarbeiter an andere Einheiten abgeben und sich auf Kernaufgaben beschränken.