Wirtschaft

Auto Offenbar monatelange Kurzarbeit geplant

Opel tritt auf die Bremse

Archivartikel

Frankfurt.Opel erwägt einem Medienbericht zufolge monatelange Kurzarbeit im Stammwerk Rüsselsheim. Der Autobauer wolle ab Oktober zunächst für drei Monate zu dem Instrument greifen, berichtete die „Wirtschaftswoche“ am Freitag. Sie stützte sich auf Sitzungsprotokolle von Arbeitnehmervertretern. Im Frühjahr solle es erneut Kurzarbeit geben, hieß es. Ab 2020 sollten im Werk noch 42 000 Autos produziert werden – das wäre ein Drittel des Volumens von 2018, als 123 000 Fahrzeuge vom Band liefen. Mit der Kurzarbeit solle die Zeit überbrückt werden, bis 2021 die Produktion des Astra beginne.

„Die Produktionsvolumina sind abhängig von der Marktnachfrage“, sagte ein Opel-Sprecher. Das Unternehmen werde „angemessene Maßnahmen finden, um die Übergangsphase zu überbrücken, die sich im Werk Rüsselsheim bis zum Anlauf der nächsten Astra-Generation 2021 ergibt.“ Mit den Sozialpartnern werde über verschiedene Möglichkeiten diskutiert. 

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