Wirtschaft

Pharma Osteuropa treibt Mannheimer Großhändler an

Phoenix wächst

Archivartikel

Mannheim.Der weitere Ausbau des Geschäfts vor allem in Osteuropa hat dem Mannheimer Pharmagroßhändler Phoenix im ersten Halbjahr 2019/2020 mehr Umsatz und Gewinn eingebracht. Der Umsatz stieg um rund sechs Prozent auf 13,3 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) betrug 224,6 Millionen Euro, ein Plus von rund sieben Prozent. „Neben einem gesteigerten Umsatz ist Phoenix zugleich profitabel gewachsen“, sagte Vorstandschef Oliver Windholz laut Mitteilung. Mit dem Kauf des Pharma-Großhändlers Farmexim und der Apothekenkette Help Net hatte Phoenix zuletzt den rumänischen Markt erschlossen – er verspricht hohe Wachstumsquoten, weil der Absatz von Gesundheitsprodukten zunimmt.

Für das Geschäftsjahr insgesamt erwartet das Unternehmen Zuwächse in nahezu allen Märkten. Das Ebitda soll höher ausfallen als 2018/2019 (471 Millionen Euro). Phoenix ist nach eigenen Angaben führender Gesundheitsdienstleister in Europa und beliefert Apotheken in 27 Ländern. Das Unternehmen beschäftigt weltweit mehr als 37 000 Mitarbeiter, davon am Stammsitz Mannheim fast 800. jung

Zum Thema