Wirtschaft

Konjunktur Internetgeschäft wächst / Modebranche leidet

Rekordplus im Handel

Archivartikel

Wiesbaden.Der Einzelhandel hat im Corona-Krisenjahr 2020 ein Rekordumsatzplus erzielt, dennoch sind die Sorgen vieler Händler groß. Nach Schätzungen des Statistischen Bundesamtes stiegen die Erlöse bereinigt um Preiserhöhungen insgesamt um rund 4,1 Prozent. Vor allem der Onlinehandel boomte, auch Lebensmittelhändler sowie Möbel- und Heimwerkermärkte machten gute Geschäfte. Der Textilhandel stürzte dagegen tief in die Krise. Das geht aus den Zahlen für die ersten elf Monate hervor.

Demnach legten die Umsätze der Versand- und Internethändler gegenüber dem Vorjahreszeitraum preisbereinigt kräftig um 23,4 Prozent zu. Textilanbieter mussten dagegen mit einem Umsatzeinbruch von 21,5 Prozent zurechtkommen. Allein im November verzeichnete der Handel mit Textilien, Bekleidung, Schuhen und Lederwaren ein Minus von 20 Prozent. Von dem im November noch erlaubten Verkauf im Geschäft profitierten sie trotz des beginnenden Weihnachtsgeschäfts offensichtlich weniger als erhofft.

Nach einem Bericht des Fachmagazins TextilWirtschaft (dfv Mediengruppe) verloren Modehandelsunternehmen im vergangenen Jahr im Vergleich zum Vorjahr knapp ein Drittel ihrer Erlöse.

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