Wirtschaft

Kunststoffe Mannheimer Unternehmen investiert 50 Millionen Euro an Standort in Thüringen

Röchling stärkt Medical-Sparte

Archivartikel

Mannheim.Der Mannheimer Kunststoffhersteller Röchling baut seinen Bereich Medical aus. Laut einer Mitteilung von Donnerstag investiert die Röchling-Gruppe 50 Millionen Euro in ein neues Produktionsgebäude und in Produktionsmittel am Standort von Röchling Medical in Neuhaus am Rennweg (Thüringen). Dabei handle es sich um die bislang größte Investition in Gebäude und Maschinen des Unternehmens.

Mit der Investition will Röchling den Bereich medizinische Kunststoffe ausweiten. Durch den Neubau werden etwa 30 Arbeitsplätze geschaffen. Laut Vorstandschef Hanns-Peter Knaebel reagiere man mit der Investition auf die immer weiter steigende Nachfrage nach medizinischen Produkten.

Standorte in 25 Ländern

Im kommenden Jahr ist der Baubeginn geplant, um 2022 den Ausbau des Gebäudes und steriler Räume sowie den Einbau der technischen Ausstattung abschließen zu können. Die Inbetriebnahme soll im ersten Quartal 2023 erfolgen.

Auf einer Fläche von 1850 Quadratmetern soll bis Anfang 2023 ein Gebäude über vier Ebenen entstehen. Bei der Gebäudeauslegung werde besonders auf Automatisierung, Industrie 4.0 und Nachhaltigkeit durch den Einsatz von erneuerbaren Energien geachtet werden.

2016 hatte die Röchling-Gruppe ihre bis dato zwei Unternehmensbereiche Industrial und Automotive um den Bereich Medical erweitert. Das Unternehmen ist weltweit aktiv und beschäftigt insgesamt 11 500 Mitarbeiter – an 90 Standorten in 25 Ländern. Der Umsatz lag im vergangenen Jahr bei 2,35 Milliarden Euro. 

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