Wirtschaft

Coronavirus Hoffmeister-Kraut bittet Wirtschaft zu Krisengipfel

Schnelle Hilfe für Firmen

Archivartikel

Stuttgart.Baden-Württembergs Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) will den durch die Corona-Epidemie in Not geratenen Firmen schnell helfen. Vor einem für diesen Freitag angesetzten Spitzengespräch mit Vertretern der Wirtschaft forderte die CDU-Ministerin Erleichterungen im Insolvenzrecht. Die gesetzlichen Regeln müssten ausgesetzt werden, erklärte sie auf Anfrage. Besonders kleine Firmen würden durch die Epidemie schnell in eine existenzielle Schieflage geraten, müssten aber nach geltendem Recht bereits drei Wochen nach Eintritt der Zahlungsunfähigkeit die Eröffnung des Insolvenzverfahrens beantragen.

Außerdem will Hoffmeister-Kraut die Bedingungen für Bürgschaften der L-Bank oder der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg verbessern. Die Förderinstitute sollen bei den von der Corona-Krise besonders betroffenen Firmen bis zu 80 Prozent eines Kredits verbürgen. Bisher darf dies maximal bis zur Hälfte des Darlehens reichen.

Nachbesserungen fordert Hoffmeister-Kraut beim Kurzarbeitergeld. Auch Betriebe, die vor der Ende März geplanten Verabschiedung des Gesetzes schon Kurzarbeit beantragt haben, müssten davon profitieren. Diese Firmen dürften nicht schlechter gestellt werden. 

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