Wirtschaft

Banken Drei Filialen schließen, in sieben nur Selbstbedienung

Sparkasse Vorderpfalz wird kleiner

Archivartikel

Mannheim.Die Sparkasse Vorderpfalz verschlankt ihr Filialnetz. Angaben der Bank zufolge werden drei Geschäftsstellen ganz geschlossen und sieben zu Selbstbedienungsstandorten (SB) umgewandelt. Von den Schließungen betroffen sind die Geschäftsstellen Harthausen, Ludwigshafen-Gartenstadt und Schifferstadt-Salierstraße.

Die Umstrukturierung soll am 7. September beginnen, werde in vier Stufen realisiert und bis etwa 2023 abgeschlossen sein. Am jetzigen Standort der Geschäftsstelle Ludwigshafen-Ernst-Reuter-Siedlung wird die künftige Geschäftsstelle Ludwigshafen-Gartenstadt entstehen. Hier werden bis voraussichtlich 2023 die bisherigen Geschäftsstellen Ludwigshafen-Ernst-Reuter-Siedlung, Ludwigshafen-Maudach und Ludwigshafen-Gartenstadt zusammengelegt (weitere Planungen siehe Tabelle).

Sieben SB-Standorte werden zudem geschlossen: Rödersheim-Gronau und Beindersheim (beide 1. Oktober), Fußgönheim (nach Reaktivierung des Standortes Dannstadt-Schauernheim), Ludwigshafen-Berliner Platz und -Walzmühle (beide 1. April 2021) sowie Schifferstadt-Kaufland und -Salierstraße (offen).

„Immer mehr Menschen erledigen ihre Finanzgeschäfte online“, heißt es in einer Mitteilung der Sparkasse. Standorte und Geschäftszeiten würden an den Bedarf ihrer Kunden anpasst. Die Öffnungszeiten der Geschäftsstellen ändern sich ab 1. Oktober. Im Gegenzug investiere die Sparkasse in die Kundenbeziehung und erweitere mit den frei gewordenen Kapazitäten die Beratungszeiten in den Geschäftsstellen. Betroffene Kunden werden laut der Mitteilung rechtzeitig von der Sparkasse informiert. Allerdings entsteht auch Neues: Ein SB-Standort wird laut Sparkasse in Schifferstadt und einer in Ludwigshafen eröffnet. 

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