Wirtschaft

Siemens Vorübergehende Schließung soll Kosten drücken

Standorte pausieren

Archivartikel

München.Der Elektrokonzern Siemens will mit einwöchigen Betriebsschließungen die Kosten in seiner schwächelnden Kraftwerkssparte drücken. Ein Unternehmenssprecher bestätigte gestern entsprechende Berichte. Das Unternehmen hatte in der Kraftwerkssparte und der Antriebstechnik die Streichung von weltweit rund 6900 Arbeitsplätzen angekündigt, davon etwa die Hälfte in Deutschland. Auch Werksschließungen sind für das Kraftwerksgeschäft im Gespräch.

„Vor dem Hintergrund des anhaltenden beispiellosen Markteinbruchs im Bereich der Stromerzeugung hat die Division Power and Gas (PG) zeitlich befristete Betriebsschließungen angekündigt“, erklärte der Siemens-Sprecher. Mit den Arbeitnehmervertretern sei man in Gesprächen, wie solche Schließungen nach Pfingsten weltweit noch im laufenden Quartal an möglichst allen Standorten der Sparte umgesetzt werden könnten. Die Beschäftigten müssten nicht Urlaub nehmen, sondern könnten auch Gleitzeitkonten abbauen, hieß es.