Wirtschaft

Wettbewerb EU-Firmen wollen Entgegenkommen von China

Streit um fairen Markt

Peking.Für eine Einigung auf ein Investitionsabkommen mit der EU muss China nach Ansicht europäischer Firmen einen großen Sprung nach vorn machen. „Die europäische Seite hat sehr deutlich gemacht, dass es China nicht in der Mitte treffen kann“, sagte Jörg Wuttke, Präsident der EU-Handelskammer, vor dem am Montag geplanten virtuellen EU-China-Gipfel mit Kanzlerin Angela Merkel als amtierende EU-Ratspräsidentin und Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping.

Laut Wuttke gelten in Europa faire Wettbewerbsbedingungen – sowohl für heimische als auch chinesische Firmen. In China sei dies noch immer nicht der Fall. „Wir sind eine offene Marktwirtschaft, aber China ist verschlossen“, sagte Wuttke bei der Vorlage des jährlichen Positionspapiers der Kammer Peking müsse, „die Lücke schließen“. 

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