Wirtschaft

Landwirtschaft Probleme auch im Odenwald

Tierfutter ist knapp

Friedrichsdorf/Taunus.Die Nachwirkungen des trockenen Frühjahrs stellen Landwirte auch im Herbst noch vor Probleme. „Das Tierfutter ist knapp“, sagt Bernd Weber, Sprecher des Hessischen Bauernverbandes. Stark betroffen seien die Landkreise Waldeck-Frankenberg, Hochtaunus und der Odenwald. Dort sei das Grünland wegen Wassermangels sehr spärlich gewachsen. Die Landwirte müssten Futter zukaufen oder die Zahl ihrer Tiere zu reduzieren.

Laut Bauernverband ist es bereits das dritte Jahr in Folge mit solchen Problemen. So war durch die geringen und regional sehr unterschiedlichen Niederschläge im März und April auf Wiesen wenig gewachsen. Für die Landwirte, die mehrfach im Jahr mähen, brachte bereits der sogenannte erste Schnitt starke Einbußen. Auch der als Tierfutter verwendete Silomais habe nicht die Erträge gebracht, die nötig gewesen wären, um die Lücke zu schließen. Der Zukauf von Futter sei nicht nur teuer, sondern oft aufwendig: Da in der Regel alle Landwirte einer Region ähnlich stark betroffen seien, müsse Futter über größere Entfernungen transportiert werden. 

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