Wirtschaft

Studie

Vermögen wächst – Ungleichheit bleibt

Berlin.Die Menschen in Deutschland haben in den vergangenen Jahren mehr Vermögen angehäuft. Allerdings ist es im internationalen Vergleich weiterhin sehr ungleich verteilt. Die reichsten zehn Prozent besitzen demnach mehr als die Hälfte des gesamten Vermögens (56 Prozent), wie aus einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). Die ärmere Hälfte hat dagegen nur einen Anteil von 1,3 Prozent. Dabei spielt auch der Immobilienbesitz eine Rolle. „Die Vermögensungleichheit ist zwar in Deutschland – auch im internationalen Vergleich – sehr hoch, sie verharrt aber in den letzten zehn Jahren auf diesem Niveau“, erläuterte Studienautor Markus Grabka. dpa

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