Wirtschaft

Genossenschaften Weinheim und Kurpfalz für Verschmelzung

Volksbanken fusionieren

Rhein-Neckar.Die Volksbanken Weinheim und Kurpfalz gehen künftig einen gemeinsamen Weg. Der Verschmelzungsvertrag der beiden Genossenschaftsbanken wurde am Mittwochabend von den Vertretern der Volksbank Weinheim und am Donnerstagabend von den Vertretern der Volksbank Kurpfalz gebilligt. Beide Versammlungen fanden wegen der Corona-Abstandsregeln in der Mannheimer Maimarkthalle statt.

Damit setzt sich der Trend zu größeren Einheiten in der Bankenbranche fort. Juristisch wird die Volksbank Kurpfalz (mit Hauptsitz in Heidelberg) die Volksbank Weinheim übernehmen. Das Geschäftsgebiet erstreckt sich von St. Ilgen im Süden über Heidelberg und Weinheim bis nach Hemsbach im Norden. Auf Basis der Zahlen von 2019 startet die neue Volksbank Kurpfalz mit einer Bilanzsumme von 3,1 Milliarden Euro, 34 Geschäftsstellen, 500 Mitarbeitern und mehr als 100 000 Kunden. Damit steigt sie zur drittgrößten Genossenschaftsbank in der Metropolregion auf, hinter der Vereinigten VR Bank Kur- und Rheinpfalz (Speyer, 5,1 Milliarden Euro) und der VR Bank Rhein-Neckar (Mannheim, 4,5 Milliarden Euro). pro

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