Wirtschaft

Tarifstreit

Warnstreiks bei Geldtransporten

Archivartikel

Mannheim/Berlin.Mit bundesweiten Warnstreiks will die Gewerkschaft Verdi heute den Druck in der laufenden Tarifrunde für 12 000 Beschäftigte der Geld- und Wert-Branche erhöhen. Da Hunderte Geldtransporte bestreikt würden, blieben Banken und Geschäfte vielerorts ohne frisches Bargeld, teilte Verdi gestern mit. Es könne zu erheblichen Störungen kommen. In Baden-Württemberg werden demnach die Standorte Mannheim, Ettlingen und Filderstadt der Firmen Ziemann und Prosegur bestreikt. In Hessen sind rund 500 Beschäftigte in fünf Betrieben zur Arbeitsniederlegung aufgerufen.

Die Tarifverhandlungen werden am 3. und 4. Januar in Bad Nauheim fortgesetzt. Die Gewerkschaft fordert unter anderem eine Erhöhung des Stundenlohns um 1,50 Euro jährlich beziehungsweise eine Gehaltserhöhung von 250 Euro pro Monat, sowie die Angleichung der Gehälter in den neuen Bundesländern. dpa