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Zahl der Stromausfälle sinkt

Archivartikel

Bonn.Die Energiewende mit der wachsenden Zahl kleiner Erzeuger hat nach neuen Zahlen der Bundesnetzagentur keine negative Auswirkung auf die Qualität der Stromversorgung in Deutschland. Im vergangenen Jahr habe sich die durchschnittliche Dauer von Stromausfällen zwar leicht erhöht, die Versorgungsqualität liege aber „weiter auf sehr hohem Niveau“, sagte der Vizepräsident der Bundesnetzagentur, Peter Franke, gestern.

Der Netzagentur waren im vergangenen Jahr 166 560 Versorgungsunterbrechungen gemeldet worden, etwa 6000 weniger als 2016. Die durchschnittliche Unterbrechungsdauer betrug je Stromanschluss und Jahr etwas mehr als 15 Minuten. Im Jahr davor waren es knapp 13 Minuten. Ursache für den Anstieg sei die Zunahme extremer Wetterereignisse wie Stürme, Hochwasser oder Schnee. Die Netzbetreiber müssen alle Stromausfälle melden, die länger als drei Minuten dauern. dpa