Wirtschaftsmorgen

ABB

Archivartikel

Die Unternehmen Brown, Boveri & Cie. (BBC, Schweiz) und Almänna Svenska Elektriska Aktiebolaget (Asea, Schweden) verkünden am 10. August 1987 ihren Zusammenschluss. Aus der bis dato größten Fusion der Industriegeschichte entsteht die neu gegründete Unternehmensgruppe „Asea Brown Boveri (ABB), die ihren Stammsitz in Zürich hat. Vorstandschef Percy Barnevik zerlegt ABB in tausend Einzelteile. Sparten gehen in neuen Unternehmen auf. Beispiele dafür sind Alstom (Kraftwerksbau) und Bombardier (Bahntechnik).

Der Stammsitz von ABB ist Zürich. Die deutsche Landesgesellschaft wird von Mannheim aus gesteuert. Zudem gibt es Standorte in Ladenburg (Forschungszentrum) und Heidelberg (Stotz Kontakt). Insgesamt beschäftigt der ABB-Konzern, der sich auf Energietechnik und Automation spezialisiert hat, in der Region rund 4000 Mitarbeiter.