Wirtschaftsmorgen

SAP

Weinheim, 1972: Als Claus Wellenreuther, Hans-Werner Hector, Klaus Tschira, Dietmar Hopp und Hasso Plattner ihr Software-Unternehmen gründen, nennen sie es „Systemanalyse und Programmentwicklung GbR“ – kurz SAP. „GbR“ steht für „Gesellschaft bürgerlichen Rechts“. Später wird aus dem ursprünglichen Namen „SAP GmbH Systeme, Anwendungen und Produkte in der Datenverarbeitung“.

Über Jahre hinweg findet sich diese Bezeichnung auf den Einladungen zur Hauptversammlung. Mittlerweile ist sie verschwunden. Der Weltkonzern mit Sitz in Walldorf heißt heute schlicht und einfach SAP SE. Die letzten beiden Buchstaben stehen für „Societas Europaea“, eine Rechtsform für Aktiengesellschaften in der Europäischen Union. Der Konzern hat weltweit mehr als 90 000 Mitarbeiter. Kunden kommen aus sämtlichen Branchen. Unternehmen wickeln mit Software von SAP die Buchführung ab oder steuern den Einkauf.

Das Logo von SAP entwirft Mitgründer Hopp 1972 übrigens selbst: auf einer Serviette beim Pizzeria-Besuch.