Wirtschaftsmorgen

Trinkspiele

Trinkspiele im herkömmlichen Sinn sind für den menschlichen Körper meist unvorteilhaft. Führen sie doch zu heftigen Kopfschmerzen. Trinkspiele gegen die hohen Temperaturen im Büro hingegen erleichtern es, in völliger Überhitzung zu schuften.

Statt Wodka nehme man zimmertemperiertes Wasser. Getränke sollten gerade in den heißen Sommermonaten nie zu kalt sein. Denn: Je kälter der Drink, desto stärker schwitzt der Mensch. Reine Biologie. Um die kalte Flüssigkeit im Körper zu erwärmen, wird der Stoffwechsel aktiviert. Der Körper muss also arbeiten. Bei Getränken in Zimmertemperatur ist das weniger der Fall. Zweitens sucht sich der Spieler einen Kollegen aus, der häufig sich ähnelnde Formulierungen benutzt. Zum Beispiel „Ähm“. Bei jedem „Ähm“ oder auch dem kleinsten „Hm“ hat der Spieler mindestens drei Schluck Wasser zu sich zu nehmen. Pro Tag sollte der Mensch mindestens zwei Liter Wasser trinken. Mit dem Trinkspiel im Büro klappt das. Joana Rettig