Wissenschaft

Therapie ohne Klinikbett

Archivartikel

Psychiatrie: Verrückte, die hinter verriegelten Türen in Schach gehalten werden müssen? In einem Berliner Modellversuch ist alles ganz anders. Der Psychiater kommt zum Patienten nach Hause.

Max nennt sich Max, weil niemand seinen wirklichen Namen lesen soll. Noch nicht einmal den Vornamen. "Psychiatrie, das ist wie ein Stempel", sagt er. "Ich bin aber nicht irre." Max ist 71 Jahre alt. Vor kurzem ist seine Frau gestorben. Ein plötzlicher Tod, es gab keine Vorboten. Max hat das nicht verkraftet. Er wollte auch sterben. Wer in Berlin nachts glaubhaft Suizidgedanken äußert, findet

...
Sie sehen 6% der insgesamt 7489 Zeichen des Artikels
Vielen Dank für Ihr Interesse.

Um diesen Artikel weiterzulesen, melden Sie sich bitte an oder wählen Sie eines der unten aufgeführten Angebote aus.

Einzelartikel kaufen:
Sie kennen diese Bezahlweise noch nicht?
Hier haben wir alle wichtigen Informationen für Sie.
Unbegrenzt lesen:
Digital-Abo
Das Online-Abo und die Digitale Zeitung.

Jetzt den 1. Monat für nur 0,99 € lesen

Kundenservice: 06 21/3 92-22 00