Wissenschaft

Tiertherapie mit Tätern

Archivartikel

Eine forensische Klinik in Münster geht einen ungewöhnlich Weg, um Straftäter zu therapieren: Mini-Schweine oder Katzen sollen den Zugang zu den Patienten erleichtern. Sogar eine Schnecke gibt es.

Sascha schmeißt seine für die Jahreszeit viel zu warme Jacke in die Ecke und krempelt sich die Ärmel hoch. Dann kriecht Schnecke Turbo über seinen Arm. Sie ist Saschas Liebling. „Viele haben Angst vor der Schnecke, aber ich mag sie“, erzählt der 32-Jährige. Er wird ganz ruhig, während er die Achatschnecke beobachtet.

Sascha ist einer von 54 straffällig gewordenen, intelligenzgeminderten

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