Zeitreise

Das unverfrorene Schneiderlein

Archivartikel

Ab 14. Februar 1929 bedeckt eine geschlossene Eisdecke zehn Tage lang den Rhein zwischen Mannheim und Ludwigshafen. Ein Ereignis, an das man sich in der Kurpfalz bis heute gerne erinnert – weil es sich seither nicht wiederholt und weil danach viele traurige Jahre folgen.

In vielen Mannheimer Fotoalben sind sie zu finden: Bilder von Familien, die auf einer unendlich scheinenden weißen Fläche unterwegs sind. Doch sie zeigen nicht den Katzenbuckel oder den Kohlhof, die Rodelberge der Kurpfälzer. Walzmühle und Jesuitenkirche, die im Hintergrund zu erkennen sind, offenbaren: Es ist der Rhein zwischen Mannheim und Ludwigshafen, zugefroren Mitte Februar

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