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Sizilien - Sonniges Erbe der Antike 3

Um dem Geheimnis und der Faszination dorischer Tempel auf die Spur zu kommen, muss man nach Sizilien reisen! Gestern haben wir in Selinunte griechische Tempel und die Akropolis bewundern können und die gewaltigen Steinblöcke zu deren Bau bestaunt. Heute besuchten wir die antiken Steinbrüche der Cavi di Cusa, wenige Kilometer südwestlich von Campobello di Mazara. Hier findet man die Lösung des Rätsels, wie die gewaltigen Trommeln, Teile der Säulen der Tempel, aus dem Felsen geschnitten wurden. Jeder einzelne Arbeitsschritt dazu lässt sich an Hand von halb fertigen oder fertigen Blöcken gedanklich nachvollziehen. Danach besuchen wir die ehemalige Ortschaft Gibelina, die bei einem Erdbeben 1968 vollständig zertört wurde. 18 km westlich wurde die Stadt - mit dem Namen Gibelina Nuova - wieder aufgebaut, aber es entstand eine Stadt vom Reißbrett, die mit Sizilien nichts zu tun hat! Die Ruinen von Gibelina wurden von dem Künstler Alberto Burri mit Zement bedeckt, der wie ein "Leichentuch" die zerstörte Ortschaft bedeckt. Mit der Besichtigung einer Weinkellerei und Weinverkostung endete ein erlebnisreicher Tag, der aber im Hotel noch seinen Höhepunkt erreichte, die Reisegruppe feierte den Geburtsatg von zwei Teilnehmerinnen und somit schloss dieser Tag für alle wieder einmal in bester Stimmung! Fotos: Jürgen Taeger