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  • Frankfurt: Die ersten Zugvögel sind schon da

    Frankfurt.Die ersten gefiederten Frühlingsboten haben Hessen erreicht oder überflogen. Zu den Zugvögeln, die hierzulande bereits gesichtet wurden, gehören Kraniche, Störche oder Kiebitze. "Es gibt ganz schöne Flugbewegungen", berichtete Martin Hormann von der Staatlichen Vogelschutzwarte für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland in Frankfurt der Deutschen Presse-Agentur. Dass beispielsweise Kraniche derzeit ihre Winterquartiere in Spanien verlassen und zu ihren Brutplätzen nach Deutschland oder Skandinavien ziehen, sei "absolut normal".
    Anders als bei ihrer Reise gen Süden im Herbst sputen sich die Vögel auf ihrem Flug in nördliche Breiten: Es gehe darum, die besten Brutreviere zu ergattern, erklärte Hormann. Kraniche ziehen mittlerweile ihre Jungen zunehmend auch in Deutschland auf: Die Population sei auf etwa 10.000 Brutpaare gestiegen. "Das ist ein Erfolg des Natur- und Artenschutzes."
    Auch Weißstörche sind teils zurück und wurden schon auf Nestern in Hessen gesichtet, etwa in der Wetterau. Einige Vögel haben sich erst gar nicht nach Süden aufgemacht: Im Kreis Groß-Gerau seien 150 bis 200 Störche über den Winter da geblieben.
    Hessen ist für manche Arten mittlerweile auch schon zum Winterquartier geworden - Experte Hormann zufolge gibt es mittlerweile einige Wintergäste aus Skandinavien, die nicht weiter südlich ziehen. Dazu gehörten etwa der Seidenschwanz oder der Silberreiher.

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