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  • Fulda/Mannheim: Nach tödlichem Flugunfall auf Wasserkuppe: Platzsperre für Fremde

    Fulda/Mannheim.Nach dem schweren Flugzeugunglück mit drei Toten auf der Wasserkuppe haben die Behörden erste Konsequenzen gezogen. Das Regierungspräsidium Kassel verhängte ein vorläufiges Landeverbot für fremde Maschinen. "Das ist für die nächste Zeit sicher gerechtfertigt", sagte Flugplatz-Leiter Harald Jörges. "Es müssen Bedingungen geschaffen werden, damit so etwas nie wieder passieren kann." Am 14. Oktober war ein einmotoriges Leichtflugzeug über die Landebahn hinausgerast und hatte eine Frau (39) und ihre beiden Kinder (11 und 12) tödlich verletzt. Der Pilot der Cessna 172 hatte zuvor versucht, nach einem Landeversuch durchzustarten, was ihm aber misslang. Die Maschine durchbrach eine Schranke, schoss über eine Landstraße hinweg und erfasste die Passanten auf einem angrenzenden Fußweg. Die viersitzige Cessna stammte aus Mannheim und gehörte zum Badisch-Pfälzischen Flugsportverein (BPVF). Ein Pilot aus Ludwigshafen steuerte die Cessna 172. Mit einem Zwischenbericht zur Unfallursache sei frühestens im Dezember zu rechnen, sagte der Sprecher des Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen. Mit einem Abschlussbericht wird im nächsten Jahr gerechnet. Unterdessen ermittelt die Staatsanwaltschaft Fulda gegen den Piloten wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung. 

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