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  • Hessen: Datenschützer kritisiert WhatsApp-Nutzung an Schulen

    Wiesbaden.Der hessische Datenschutzbeauftragte kritisiert die Nutzung von WhatsApp an Schulen. "Lehrer sind datenschutzrechtlich unterbelichtet", sagte der oberste Datenschützer des Landes, Michael Ronellenfitsch, am Montag in Wiesbaden. Für die Nutzung von WhatsApp im Schulbereich gebe es keine Rechtsgrundlage. Viele Lehrkräfte vermittelten den Eindruck, als sei es ohne diesen Dienst nahezu unmöglich, mit Eltern und Schülern in Kontakt zu treten. Teilweise würden Vorgaben des Kultusministeriums ignoriert, heißt es im jüngsten Bericht des Datenschutzbeauftragten für 2018. Insgesamt haben sich nach Angaben von Ronellenfitsch zuletzt deutlich mehr Menschen als in der Vergangenheit an ihn gewandt. Habe es 2017 noch etwa 7997 Beschwerden oder Beratungen gegeben, seien es 2018 schon 12 736 gewesen.

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