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  • Hessen: EU-Wahl und zahlreiche Bürgermeisterwahlen 

    Wiesbaden.In Hessen hat wie auch im übrigen Deutschland die Europawahl begonnen. Bis 18 Uhr haben rund 4,7 Millionen Hessen Zeit, ihre Stimme abzugeben und so über die künftige Sitzverteilung im EU-Parlament mitzuentscheiden. Der Stimmzettel ist knapp einen Meter lang, 40 Parteien gehen in Deutschland ins Rennen. In Hessen sind neben den wahlberechtigten Deutschen auch rund 400.000 Staatsbürger eines EU-Landes wahlberechtigt.
    Das bundesweite wie auch das hessische Wahlergebnis wird nicht vor 23 Uhr veröffentlicht, da erst dann in Italien die Wahllokale schließen. Die Abstimmung darüber, welche Abgeordneten Deutschland künftig im EU-Parlament vertreten, gilt als Stimmungstest für die Parteien.
    Bei der vorherigen Europawahl im Jahr 2014 hatte die CDU in Hessen mit 30,6 Prozent die meisten Stimmen bekommen, knapp vor der SPD (30,3 Prozent) und den Grünen (12,9 Prozent). Dahinter landeten AfD (9,1) Linke (5,6) und FDP (4,1). Gewählt wurden damals sechs Bewerber, die ihren Wohnsitz in Hessen haben.
    In zahlreichen weiteren Orten wird außerdem über die Chefsessel im Rathaus abgestimmt, unter anderem in Lampertheim und Pfungstadt. In Wiesbaden wird ein Nachfolger für den scheidenden Oberbürgermeister Sven Gerich von der SPD gesucht. 

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