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  • Hessen: Fast drei Prozent der Waldfläche geschädigt

    Berlin.Nahezu drei Prozent der gesamten Waldfläche von Hessen sind seit 2018 so sehr geschädigt worden, dass sie wiederbepflanzt werden müssen. Das Bundeslandwirtschaftsministerium nannte eine geschädigte Fläche von 26.100 Hektar - bei einer Waldfläche von 894.180 Hektar. Dabei verteilt sich die Schadensfläche zu etwa der Hälfte auf Staatswald und sonstige Besitzer. Ursachen sind Stürme, die extreme Dürre, Waldbrände und Borkenkäferbefall. Mit einem Flächenanteil von 42 Prozent hat Hessen zusammen mit Rheinland-Pfalz die größte Walddichte der Bundesländer.
    Das Ministerium erwartet für dieses Jahr eine Schadholzmenge von 5,7 Millionen Kubikmetern Holz, nach 8,7 Millionen 2019 und 5,5 Millionen 2018. Angesichts der Dynamik der Schadensentwicklung sei damit zu rechnen, dass die auf Angaben des Landes beruhende Schätzung für 2020 im Verlauf des Jahres noch geändert werden müsse, erklärte das Ministerium in Berlin. Großen Einfluss auf die Schadensentwicklung werde die Witterung der nächsten Monate haben.
    Der Bund hat für die kommenden vier Jahre in der "Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" (GAK) 480 Millionen Euro an zusätzlichen Mittel für den Wald bereitgestellt. Mit dem Geld sollen der Abtransport von Schadholz, Wiederaufforstungen und die Entwicklung von Mischwäldern gefördert werden.

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