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  • Hessen: Laut Studie kaum noch freie Wohnungen in Frankfurt

    Frankfurt.In Frankfurt gibt es kaum noch freie Wohnungen. Mit einer Leerstandsquote von unter 0,5 Prozent sei der Immobilienmarkt ins Hessens größter Stadt leer gefegt, heißt in einem Gutachten des Zentralen Immobilienausschusses (ZIA) für Frankfurt und die Rhein-Main-Region. Spielraum herrsche noch bei Büros, wenngleich auch dort Flächen knapper würden, zeigt das Papier, das am Mittwochabend vorgestellt wurde. Die Experten verzeichneten hier eine Leerstandsquote von 7,6 Prozent - gut fünfmal so viel wie in München.

    Wohnimmobilien in Frankfurt verteuerten sich 2018 demnach rasant. Die Preise für Eigentumswohnungen im Bestand klettern im dritten Quartal im Schnitt um 13,2 Prozent binnen Jahresfrist. Mit Kaufpreisen von im Mittel 4250 Euro je Quadratmeter liege Frankfurt bundesweit auf Platz zwei nach München. Deutschlandweit lag der Anstieg bei gut 8 Prozent.

    Bei Neuvertragsmieten lag Frankfurt mit 12,58 Euro je Quadratmeter auf Rang drei - 5,7 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Noch teurer seien München (16,54 Euro) und Stuttgart (13,16 Euro).

    Pendler können bei den Wohnkosten kräftig sparen. Im Umland waren die Neuvertragsmieten im Mittel mehr als ein Drittel niedriger als in der Finanzstadt. Während diese im wohlhabenden Bad Homburg gut 86 Prozent des Frankfurter Niveaus erreichten, seien sie in Birstein (Main-Kinzig-Kreis) nicht einmal halb so hoch (42).

    Auch Wohnungen zum Kauf sind im Umland oft deutlich billiger. Hier reicht die Spanne von Nidda im Wetteraukreis (31 Prozent des Frankfurter Niveaus) bis Bad Vilbel und Bad Soden (gut 80 Prozent).

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