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  • Hessen: Winterdienst in den Startlöchern - "Salzlager sind gefüllt"

    Wiesbaden.Die Temperaturen sinken und die Gefahr von Bodenfrost und Schnee steigt. Auch auf Hessens Straßen könnte es in den kommenden Tagen glatt werden. Der Winterdienst sitzt in den Startlöchern. "Der Winter ist eine Jahreszeit, die nicht überraschend auf uns zukommt", sagte der Präsident der Landesbehörde Hessen Mobil, Gerd Riegelhuth. Selbstverständlich sei man vorbereitet. "Alle Salzlager sind gefüllt." Hessen Mobil ist landesweit für den Winterdienst auf rund 16.200 Kilometern Autobahnen, Bundes-, Landes- und Kreisstraßen verantwortlich. Innerstädtisch organisieren dies die Kommunen.
    Um im Ernstfall rechtzeitig streuen zu können, setzt die Behörde nach eigenen Angaben auf ein Informationssystem des Deutschen Wetterdienstes und rund 80 Glättefrüherkennungssysteme im hessischen Straßennetz. Hierbei würden Untergrund- und Lufttemperatur sowie Luft- und Fahrbahnfeuchte gemessen. 
    Die rund 60 Autobahn- und Straßenmeistereien benötigen nach Angaben von Hessen Mobil in einem durchschnittlichen Winter rund 120.000 Tonnen Salz. Genau diese Menge sei derzeit auch in den Silos und auf den Halden gelagert. Das entspreche der Ladung von rund 4900 Lastzügen. Für den Winterdienst seien knapp 1500 Mitarbeiter mit 500 Fahrzeugen im Notfall rund um die Uhr einsatzbereit.

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