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  • Landesamt: Kein Corona-Effekt bei Insolvenzen im März

    Wiesbaden.Die Zahl der Firmeninsolvenzen in Hessen ist im März leicht auf 123 gestiegen - dabei sieht das Statistische Landesamt keinen Zusammenhang mit der Corona-Krise. Es seien 15 Prozent mehr Insolvenzen beantragt worden als im Vormonat und 22 Prozent mehr als im März 2019, wie die Behörde am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Dieser Anstieg liege im Rahmen der normalen Schwankungen.

    Das Ausbleiben eines möglichen Corona-Effektes im März sei nicht überraschend, teilte das Landesamt mit. Bis Mitte des Monats habe es keine Einschränkungen des öffentlichen und wirtschaftlichen Lebens gegeben. Zudem sei die Pflicht, einen Insolvenzantrag zu stellen, für durch die Corona-Pandemie geschädigte Unternehmen bis zum 30. September 2020 ausgesetzt.

    Von den 123 im März beantragten Insolvenzverfahren wurden den Angaben zufolge 79 eröffnet und 44 mangels Masse abgewiesen. Die Summe der voraussichtlichen Forderungen belaufe sich auf knapp 70 Millionen Euro.

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