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  • Südhessen: Seit Mittwochabend vermehrt Anrufe von Trickbetrügern

    Pfungstadt/Heppenheim.Seit Mittwochabend (5.12) häufen sich im Bereich Pfungstadt, aber auch im Kreis Bergstraße, erneut Anrufe von Trickbetrügern. Diese versuchen die Angerufenen mit den bekannten Maschen des "Enkeltricks" und des "Falschen Polizeibeamten" zu täuschen. Die Polizei schließt nicht aus, dass die Anrufe sich auf ganz Südhessen ausweiten könnten. Immer wieder telefonieren Betrüger das Telefonbuch von Städten und Gemeinden ab, um gezielt über ältere Vornamen bei vorwiegend älteren Menschen anzurufen, um Kasse zu machen. Die Täter machen sich den Umstand zu Nutze, dass Senioren regelmäßig mit Vor- und Zunamen, Adresse und Telefonnummer im Telefonbuch registriert sind. Sie verkennen dabei, dass durch die Veröffentlichung der Telefonbücher im Internet ihre Daten weltweit abrufbar sind. Die umfangreichen persönlichen Daten bieten den Tätern regelmäßig den notwendigen Einstieg, um das
    Vertrauen der Opfer zu gewinnen. Die Polizei rät daher dazu den Telefonbucheintrag zu überprüfen und ihn
    gegebenenfalls, beim jeweiligen Telefonanbieter, zu ändern oder zu löschen. Das Risiko, überhaupt von den Tätergruppen angerufen zu werden, wird dadurch erheblich minimiert. Sollte es dennoch zu Anrufen kommen, gilt:

    - Seien sie misstrauisch, wenn sie außergewöhnliche Anrufe
      erhalten.
    - Machen sie am Telefon keine Angaben zu ihren persönlichen
       Verhältnissen, auch die Polizei wird sie am Telefon nicht nach
       Vermögenswerten und Geldverstecken befragen.
    - Notieren Sie sich Name und Rückrufnummer des Anrufers, beenden
       sie das Gespräch und sprechen Sie vor dem Rückruf mit einer
       Person ihres Vertrauens.
    - Scheuen sie sich nicht das Gespräch zu beenden, wenn Ihnen etwas
       ungewöhnlich erscheint.
    - Übergeben oder deponieren Sie niemals Geld, oder andere
       Wertsachen, an oder für unbekannte Personen.
    - Informieren Sie Ihre Angehörigen über die entsprechenden
       Phänomene und den dazugehörigen Verhaltenstipps.
    - Verständigen Sie die die örtliche Polizei oder die
       Notruf-/Einsatzzentralen der Polizei über die Notrufnummer 110.

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