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  • SV Darmstadt 98: Selbstbewusst zum Auswärtsspiel beim HSV

    Darmstadt.Unter dem neuen Trainer Dimitrios Grammozis weht bei Fußball-Zweitligist SV Darmstadt 98 ein frischer Wind. Das ist schon im Training zu spüren: Während Vorgänger Dirk Schuster meist mit verschränkten Armen als Beobachter am Spielfeldrand stand, beteiligt sich der 40 Jahre alte Coach an vielen Übungen selbst mit vollem Einsatz. Das 3:2 gegen Holstein Kiel am vergangenen Spieltag war das erste Erfolgserlebnis. Beim Hamburger SV, für den Grammozis als Spieler selbst aktiv war, soll am Samstag (13.00 Uhr/Sky) der nächste Schritt zum Klassenerhalt folgen.

    Dabei setzt Grammozis keineswegs nur auf Schönspielerei. Als Aktiver war er ein eher rustikaler Mittelfeldspieler. In Victor Palsson, der in der Winterpause vom FC Zürich kam, findet er sich wieder: "Wenn ich ihn manchmal in Zweikämpfen sehe, dann lacht innerlich ein bisschen mein Herz. Da macht es mir Spaß, zuzugucken. Diese Tugenden brauchen wir einfach", sagte der Coach in der "Bild".

    Nun geht es zum Hamburger SV - und Grammozis sieht keinen Grund, warum seine Mannschaft nicht auch beim Aufstiegsaspiranten bestehen sollte. Er selbst freut sich auf die Rückkehr in die Hansestadt, wo er als Spieler von 1998 bis 2000 "zwei schöne und erfolgreiche Jahre erlebt" habe - unter anderem mit der Qualifikation für die Champions League.

    "Aber ich werde vor und während der Begegnung nicht in Erinnerungen schwelgen", verspricht Grammozis. Absolute Priorität habe es, ein erfolgreiches Spiel zu bestreiten. "Nach der Partie ist dann bestimmt noch etwas Zeit, um mich mit dem einen oder anderen Bekannten aus früheren Tage auszutauschen."

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