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  • Mannheim: Schüler demonstrieren Solidarität nach Bußgeld für „Fridays for Future“-Teilnehmer

    Mannheim.Mit Bannern, Plakaten und Sprechchören haben die Schüler des Geschwister-Scholl-Gymnasiums im Stadtteil Vogelstang Solidarität für die mit Bußgeldern bestraften Jugendlichen gezeigt, die sich bei den Demonstrationen der Bewegung "Fridays for Future" engagiert hatten. Um 11.10 Uhr klingelte es zur Pause - da standen schon vereinzelt die Klimaaktivisten vor dem Haupteingang. "Ganz schnell wurden es total viele", sagte eine der studentischen Organisatorinnen der Mannheimer Ortsgruppe der "Fridays-for-Future"-Bewegung. Laut der Mannheimer Gruppe sammelten sich zwischen 80 und 100 Schüler vor dem Haupteingang.

    Am Mittwoch hatte das zuständige Regierungspräsidium in Karlsruhe bestätigt, dass zumindest landesweit das erste Mal Bußgelder wegen der Freitagsdemonstrationen verhängt worden waren. Demnach müssen nun mindestens vier Familien von Schülern jeweils eine Geldsumme von 88,50 Euro zahlen. Dabei geht es um das unentschuldigte Fehlen der Schüler in jeweils zwei Schulstunden. Laut der deutschlandweiten Organisation von "Fridays for Future" sind es sogar bundesweit die ersten Bußgelder.

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