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  • Mannheim: Verwaltungsgerichtshof prüft Asylanträge von Männern aus Afghanistan

    Mannheim. Der Verwaltungsgerichtshof in Mannheim prüft am Freitag (9.30 Uhr) die Asylanträge von zwei Männern aus Afghanistan. In dem Berufungsverfahren sollen auch die humanitäre und die Sicherheitslage in dem Konfliktgebiet zur Sprache kommen. Ein schnelles Urteil wird einem Justizsprecher zufolge nicht erwartet.
    Die Männer waren Ende 2015 ohne Familie nach Deutschland eingereist. Der eine sagte dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), er sei Soldat der afghanischen Armee gewesen und während eines Heimaturlaubs zu Hause angegriffen worden (A 11 S 512/17). Der andere gab an, er gehöre zur schiitischen Minderheit der Hasara und sei von Nomaden beraubt und verletzt worden (A 11 S 241/17). Das Bundesamt hatte die Asylanträge abgelehnt, bisherige Klagen blieben erfolglos.
    Der Gerichtshof will die Männer anhören und die humanitäre und die Sicherheitslage in Afghanistan anhand schriftlicher Erkenntnisse erörtern. Es gelte, sowohl die allgemeine als auch die individuelle Situation zu prüfen, sagte der Sprecher.  (dpa/lsw) 

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