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  • Heidelberg: Prozess um Banküberfall - Beute sollte Neuanfang ermöglichen

    Heidelberg.Die manipulierten Banküberweisungen gesteht der 35-Jährige, zum Banküberfall schweigt er: Vor dem Heidelberger Landgericht wird der Prozess wegen schweren Raubes und Betrugs fortgesetzt, der am Montag unterbrochen worden war, weil das Gericht bei einer schriftlichen Mitteilung nicht die nötige Frist eingehalten hatte. Nach seiner Festnahme hatte der mutmaßliche Räuber dem Haftrichter erzählt, dass er mit dem Geld einen Neuanfang in Italien machen wollte. Dorther stammte seine Freundin. Wegen seiner Vorstrafen habe er hier keine beruflichen Chancen bekommen. Sein früherer Chef, der zunächst sehr zufrieden war mit der Zuverlässigkeit des ein halbes Jahr vorher eingestellten Mannes, bemerkte im Februar plötzlich, dass von seinem Konto bei drei Buchungen rund 16.000 Euro verschwunden und auf das Konto des Ex-Mitarbeiters geschleust worden waren. Wenige Tage zuvor soll der Angeklagte, mit einem Messer bewaffnet, eine Bankfiliale in Rohrbach überfallen und 2000 Euro erbeutet haben.

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